Cobot

In drei Stufen Kollege Cobot in die Fertigung integrieren

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

In Zukunft arbeiten Mensch und Maschine immer enger zusammen. Damit die Zusammenarbeit harmonisch verläuft, empfiehlt Omron eine dreistufige Cobot-Strategie. Folgende Tipps zeigen, worauf in Sachen Cobots künftig vermehrt geachtet werden sollte.

Laut Robotic Industries Association (RIA) soll der Bereich der industriellen Automatisierung bis 2025 eine Marktoption von rund sieben Milliarden US-Dollar darstellen
Laut Robotic Industries Association (RIA) soll der Bereich der industriellen Automatisierung bis 2025 eine Marktoption von rund sieben Milliarden US-Dollar darstellen
(Bild: Omron)

Bis 2025 sollen Cobots, auch kollaborierende Roboter genannt, laut Robotic Industries Association (RIA) eine Marktoption von rund sieben Milliarden US-Dollar darstellen. Dabei liegt die Anschaffung zwischen 15.000 bis 45.000 US-Dollar vermehrt auch außerhalb großer industrieller Fertigungsanwendungen. Daher werden Cobots in immer mehr Fabriken und Co. zum Einsatz kommen.

Doch die Anschaffung allein reicht nicht aus – ein Robotikstrategie muss her. Automatisierungs- und Robotik-Hersteller Omron hat hierfür drei Pfeiler für erfolgreiche Cobot-Projekte entwickelt:

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1. Sicherheit ist Trumpf: Auf Cobots mit Support und Service setzen

Cobots helfen im Idealfall, Risiken im Produktionsablauf zu minimieren. Sie sollten daher so ausgestattet sein, dass sie sicher und effizient an der Seite der menschlichen Arbeitskräfte arbeiten. Sie sollten ISO10218 zertifiziert sein und Investitionssicherheit bieten. Wichtig ist es, dass sie sich innerhalb eines oder weniger Tage in Betrieb nehmen lassen. Umfangreiche Softwaretools können die Einstellungen für die Umsetzung der ISO/TS15066 bei der Inbetriebnahme erleichtern. Ein weiterer Tipp sind umfangreiche Machbarkeitsanalysen sowie Safety- und Support-Services als Teil des Gesamt-Cobot-Pakets aus einer Hand.

2. Auf Skalierbarkeit und Datendurchblick durch integrierte Kamera- und Vision-Technologie achten

In Anwendungsszenarien, in denen es vor allem auf Flexibilität, nicht auf Geschwindigkeit ankommt, schließen Cobots die Lücke mit anwendungsfreundlichen Software-Tools und integrierten Sensorfunktionen. Hierzu gehören beispielsweise maschinelle Vision-Systeme mit Lokalisierungsmöglichkeiten.

Unternehmen benötigen einfach zu bedienende Kamera- und Bildverarbeitungssysteme, um Muster zu erkennen, Qualitätskontrollen durchzuführen, Objekte zu platzieren und Barcodes zu identifizieren. Zusätzliche KI-Funktionen auf Maschinenebene („AI at the edge“) erweitern die Möglichkeiten. Ein im Cobot integriertes Vision-System hilft, Verlässlichkeit, Konsistenz und Präzision kosteneffizient zu verbessern. Auch Skalierbarkeit ist essentiell: So sollte es beispielsweise möglich sein, mit einem einfach integrierten System zu beginnen und dieses je nach Bedarf zu erweitern.

3. Cobot und mobilen Roboter als Team nutzen

Cobots lassen sich schneller, einfacher und sicherer programmieren, installieren und mit anderen Systemen integrieren – für ein intelligentes Produktionsumfeld, in dem Mensch und Maschine harmonisch zusammenarbeiten. Das Zusammenspiel von mobilem und kollaborativem Roboter gibt Unternehmen ein Plus an Flexibilität. Produktionslinien können schneller und kostengünstiger an neue Anforderungen, einen veränderten Geschäftsbedarf und immer schnelleren Produktzyklen angepasst werden.

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