IoT Infrastrukturen für eine einfache IIoT-Implementierung

| Redakteur: Katharina Juschkat

IIoT-Projekte in Unternehmen bleiben häufig in der Testphase stecken, weil die Experten fehlen, die Infrastruktur nicht ausreicht oder Angst vor der Sicherheit lähmt. Weiterhelfen können Datenorchestrierungs-Lösungen, die die benötigte Infrastruktur liefern.

Die richtige Infrastruktur kann dabei helfen, IIoT-Projekte erfolgreich zu implementieren.
Die richtige Infrastruktur kann dabei helfen, IIoT-Projekte erfolgreich zu implementieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Das Internet of Things, oder kurz IoT, erhält in immer mehr Unternehmen Einzug, das bestätigt auch eine Studie von IDG Research Services im Auftrag der Computerwoche. Dennoch stehen viele Unternehmen vor großen Hürden bei der Einführung und Umsetzung von IoT-Projekten.

Sogenannte Datenorchestrierungs-Lösungen liefern Infrastrukturen für eine risikoarme Implementierung von IIoT-Anwendungen. Sierra Wireless, Anbieter von IoT-Lösungen, zeigt in drei Beispielen, wie Datenorchestrierungs-Lösungen dabei helfen können.

1. Ohne Expertenkenntnisse keine erfolgreiche Implementierung

IoT-Technologien sind von komplexer Natur und benötigen Experten aus verschiedenen Bereichen, um sie zu implementieren. Fachkenntnisse sind nötig in folgenden Bereichen:

  • IoT-Hardware
  • Embedded Software
  • Drahtlose Konnektivität
  • Back-End-Cloud-Software
  • IoT-Protokolle
  • Cybersicherheit

Ohne diese Fachkenntnisse können Unternehmen laut dem IoT-Spezialisten Sierra Wireless keine effiziente Infrastruktur für eine effektive Industrial-Internet-of-Things-Anwendung (IIoT) erarbeiten.

Datenorchestrierungs-Anwendungen sollen weiterhelfen: Drittanbieter bieten Unternehmen hierbei in einem Paket eine vorgefertigte Infrastruktur an. Dazu gehören etwa drahtlose Netzwerk-Konnektivität, Cloud-Schnittstellen und umfassende Sicherheitslösungen. Unternehmen können sich folglich darauf konzentrieren, neue IIoT-Anwendungen zu optimieren und die Testphase des IoTs hinter sich zu lassen.

2. IT und OT miteinander verbinden

Für eine effiziente IIoT-Anwendungsarchitektur muss die Informations-Technologien (IT) mit den operativen Technologien (OT) verknüpft werden. IT beschreibt hierbei die Datenverarbeitung, OT bezieht sich auf Hard- und Software, die Prozesse im Unternehmen überwacht und kontrolliert. Normale Web-Anwendungen beanspruchen üblicherweise nur die IT eines Unternehmens. Bei IIoT-Anwendungen gilt es, auch OT-Faktoren zu bedenken. Dies führt unvermeidbar zu erhöhter Komplexität, da auch auf OT-Kommunikationsprotokolle wie etwa Modbus und CANopen zurückgegriffen werden muss.

Wie hier Datenorchestrierungs-Anwendungen den Unternehmen weiterhelfen können: Manche bieten die Möglichkeit, eine vorgefertigte Brücke durch die Verbindung verschiedener OT-Sensoren, Nutzeroberflächen, EDV-Systeme und Netzwerke zu schlagen. So müssen Unternehmen keine völlig neue Infrastruktur einrichten.

3. IT-Security gewährleisten

Ein zentraler Aspekt bei jedem technischen Fortschritt sind die Bedenken der Akteure, die Angst vor einem Cyberangriff ist groß. Um die IIoT-Anwendungen effektiv und umfassend im Unternehmen zu integrieren, brauchen die Akteure daher zunächst Vertrauen in die neue Technologie. Eine Attacke auf die IIoT-Anwendungen könnte die Beziehungen zu Zulieferern, die Sicherheit der Arbeiter und die Daten der Kunden gefährden.

Auch hier kann eine Datenorchestrierungs-Anwendung Unternehmen unterstützen: Sie kann sicherstellen, dass keine Daten unautorisiert geteilt werden. Gleichzeitig scannt sie kontinuierlich nach potenziellen Gefahren und überwacht Authentifizierungsvorgänge.

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