Maschinelles Lernen Künstliche Intelligenz – 5 Trends für 2020

| Redakteur: Katharina Juschkat

Künstliche Intelligenz wird in vielen Bereichen immer wichtiger. Welche Trends uns vermehrt 2020 erwarten, das zeigt das Softwareunternehmen Opentext.

Im Jahr 2020 wird Künstliche Intelligenz weiter an Bedeutung gewinnen – fünf Trends für das kommende Jahr.
Im Jahr 2020 wird Künstliche Intelligenz weiter an Bedeutung gewinnen – fünf Trends für das kommende Jahr.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning und Data Analytics sind inzwischen mehr als bloße Hype-Themen – diese Technologien durchdringen verschiedenste Geschäftsbereiche und beeinflussen unseren Alltag schon heute massiv. Das Softwareunternehmen Opentext gibt fünf Prognosen ab, welche Trends das Jahr 2020 prägen werden.

1. Big Data in vielen Lebensbereichen

Daten bestimmen auch 2020 die Zukunft. Und Künstliche Intelligenz wird breiter als bisher genutzt werden, um die mit Daten verbundenen Herausforderungen zu meistern. Gigantische Datenmengen - Stichwort Big Data - können richtig ausgewertet aber nicht nur in der Industrie zu mehr Effizienz führen, auch in folgenden Bereichen könnte uns zukünftig KI-Lösungen begegnen: Etwa im Einzelhandel mit personalisiertem Inhalt, der Immobilien- und Finanzbranche, dem Personal- oder dem Gesundheitswesen.

2. Verbesserung beim Datenschutz

Auch im kommenden Jahr wird das Thema Datenschutz eine große Rolle spielen. Vor allem das Recht des Verbrauchers, zu erfahren, wie und welche Art von personenbezogenen Daten erhoben werden, steht dabei im Vordergrund. Neben strukturierten Daten müssen auch unstrukturierte wie gescannte Textdokumente erfasst und geschützt werden. Dabei können KI-gestützte Lösungen helfen – vor allem wenn es um archivierte Daten geht, die erst lokalisiert und verwaltet werden müssen.

3. Intelligente Unternehmensprozesse

Die Digitalisierung wird durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in laufenden Prozessen weiter angetrieben. Angefangen mit der erweiterten Erfassung von Informationen aus unstrukturierten Dokumenten, über die Einbindung in die jeweiligen Business Prozesse bis zu intelligenten Triggern basierende Reports.

4. Vom Bot zum virtuellen Begleiter

Kunden erwarten in vielen Bereichen Antworten auf ihre Fragen in Echtzeit. Dieses Angebot können Chatbots abdecken. Mit ihren erweiterten kontextbezogenen Fähigkeiten, die auf KI basieren, könnten sie sich als bevorzugte digitale Schnittstelle durchsetzen. Auch am Arbeitsplatz kann der Chatbot weiterhelfen, zum Beispiel für ein Training oder als Assistent.

5. Systematische Verzerrung der KI minimieren

Unternehmen müssen in Zukunft ihre Strategie anpassen, um systematische Verzerrung seitens KI zu verringern. Eine Verzerrung in der KI kann beispielsweise aus der Übertragung von Annahmen und Vorurteilen der Entwickler und User entstehen. Datenproben, die in die KI eingebettet werden, müssen deshalb besonders robust sein, damit die Subjektivität minimiert und vertrauenswürdige Erkenntnisse erlangt werden können. Ist die Datenerhebung zu selektiv, spiegelt sie nicht die Realität wider. Um also solche Verzerrungen zu erkennen, müssen Maschinen getestet, KI-Modelle umfassend trainiert werden und es braucht Mechanismen und Möglichkeiten der Kontrolle.

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