Kompetenz-Netzwerk

Open Industry 4.0 Alliance zeigt Vernetzung bis in die Cloud

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Open Industry 4.0 Alliance wird erstmals auf der SPS 2019 in Nürnberg vertreten sein. Ziel des Kompetenz-Netzwerkes ist es, dass 80 % der Maschinen in einer Smart Factory miteinander kommunizieren können. Mit Live-Demos wollen die Mitglieder nun den aktuellen Entwicklungsstand zeigen.

Die Open Industry 4.0 Alliance strebt an, dass bis zu 80 % der Maschinen in einer Smart Factory miteinander kommunizieren können.
Die Open Industry 4.0 Alliance strebt an, dass bis zu 80 % der Maschinen in einer Smart Factory miteinander kommunizieren können.
(Bild: Kuka)

Vom 26. bis 28. November wird die Open Industry 4.0 Alliance auf der SPS in Nürnberg ihren aktuellen Entwicklungsstand präsentieren. Jedes der mittlerweile 40 Mitglieder trägt seinen Teil dazu bei, dass Endanwender ihre Produktion einfacher vernetzen können. Auf den Messeständen der Mitglieder will das Kompetenz-Netzwerk dies sichtbar machen – mit Hardware-Komponenten über Edge Connectivity und Computing bis hin zu Clouds und Services.

„Bei flexibler Automatisierung spielen Industrieroboter eine wesentliche Rolle. Andere Industriemaschinen sind in der Regel nur für einen Zweck bestimmt. Roboter hingegen bieten nahezu unendliche Flexibilität. In Verbindung mit anderen Applikationen haben sie oft eine zentrale, steuernde Funktion“, beschreibt Dr. Christian Liedtke, der Kuka-Vertreter in der Open Industry 4.0 Alliance.
„Bei flexibler Automatisierung spielen Industrieroboter eine wesentliche Rolle. Andere Industriemaschinen sind in der Regel nur für einen Zweck bestimmt. Roboter hingegen bieten nahezu unendliche Flexibilität. In Verbindung mit anderen Applikationen haben sie oft eine zentrale, steuernde Funktion“, beschreibt Dr. Christian Liedtke, der Kuka-Vertreter in der Open Industry 4.0 Alliance.
(Bild: Kuka)

Ein Gemeinschaftsstand soll dabei als zentrale Anlaufstelle fungieren. Jeder Partner der Alliance hat sich dazu verpflichtet, seine technischen Kernkompetenzen so einzubringen, dass Betreibern und Endanwendern von einer skalierbaren Gesamtlösung profitieren – das sogenannte Interoperability Framework der Alliance. Im Vordergrund steht dabei immer der sichere und einfache Datenaustausch zwischen den Partnern.

Was ist die Open Industry 4.0 Alliance?

Sieben Unternehmen aus Maschinenbau, Industrieautomatisierung und Software haben auf der Hannover Messe 2019 die Gründung der „Open Industry 4.0 Alliance“ angekündigt. Sie wollen mit der Kooperation proprietäre Insellösungen überwinden und der digitalen Transformation der europäischen Industrie einen Schub geben. Die Gründungsmitglieder sind die Firmen Beckhoff, Endress+Hauser, Hilscher, IFM, Kuka, Multivac und SAP. Die Allianz will – auf Basis existierender Standards wie I/O Link, OPC UA und RAMI – ein sogenanntes Open Industry 4.0 Framework für die Gesamtstrecke vom Objekt in der Werkhalle bis zum Service schaffen. Mit der offenen Architektur soll eine Anbindung an diverse Systemlandschaften sichergestellt werden.

80 % der Maschinen können miteinander kommunizieren

Die Open Industry 4.0 Alliance strebt an, dass bis zu 80 Prozent der Maschinen in einer Smart Factory miteinander kommunizieren können. Seit der Gründung ist die Allianz auf mehr als 40 Mitglieder mit unterschiedlichen industriellen Kernkompetenzen angewachsen. Im Oktober 2019 wurde der Verein hinter der Alliance gegründet, um den offiziellen Charakter des Zusammenschlusses weiter zu stärken.

SPS: Halle 5, Stand 160

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