Umfrage Unternehmen investieren zunehmend in digitales Wissen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Einer aktuellen Studie zufolge investieren immer mehr Unternehmen in das digitale Wissen ihrer Mitarbeiter – wünschen sich gleichzeitig aber auch eine bessere Unterstützung durch den Staat.

Digitales Know-How ist heutzutage unverzichtbar – immer mehr Unternehmen investieren in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.
Digitales Know-How ist heutzutage unverzichtbar – immer mehr Unternehmen investieren in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Wer bei der Digitalisierung nicht abgehängt werden möchte, muss auch auf Fort- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter setzen. Bei einer Umfrage unter 3.000 Firmenentscheidern aus zwölf Ländern haben zwei Drittel der Unternehmen angegeben, in digitale Kenntnisse und Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter investieren zu wollen. Das ergab eine aktuelle Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag von Cloud-Anbieter Sage durchgeführt hat.

Die Ergebnisse im Überblick

In folgenden Ländern wurde die Umfrage durchgeführt: Deutschland, Großbritannien, USA, Kanada, Australien, Irland, Spanien, Frankreich, Brasilien, Südafrika, Schweiz und Malaysia. Die folgenden Zahlen beziehen sich auf die befragten deutschen Unternehmen.

Größere deutsche Unternehmen sind am spendabelsten: 77 Prozent der Großunternehmen wollen im Bereich digitale Weiterbildung investieren. Betriebe mittlerer Größe sind noch zu 68 Prozent bereit zu investieren, kleine Unternehmen nur noch zu 54 Prozent.

Unabhängig von Größe oder Branche wollen jene Verantwortlichen, die sich für mehr digitale Kompetenz in ihrem Unternehmen entschieden haben, ihr Budget zu 68 Prozent in digitale Ressourcen fließen lassen. Dazu gehören zum Beispiel E-Learning-Portale, die der Aus- und Weiterbildung der Belegschaft zugute kommen. 64 Prozent wollen direkt in die digitale Ausbildung ihrer Mitarbeiter investieren.

Wichtigster Grund für die Investition:

  • 44 Prozent: Zentrale Bedeutung, die digitale Kenntnisse für die Geschäftsstrategie hat
  • 37 Prozent: Digitale Kompetenzen stehen allgemein weit oben auf der Agenda
  • 36 Prozent: Wettbewerbsvorteil

Unter den deutschen Befragten sind das die wichtigsten Auswirkungen der verbesserten Digitalkompetenz:

  • 42 Prozent: Produktivitätssteigerungen
  • 39 Prozent: Flexiblere Arbeitsbedingungen
  • 39 Prozent: Verbesserten Kundenservice

Wie der Staat besser unterstützen könnte:

  • 40 Prozent: Steuererleichterungen
  • 27 Prozent: Kostenloser digitaler Kompetenzaustausch durch Schulungen und Workshops
  • 26 Prozent: Technologiesubventionen

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